Monatlich 100 € für Ayusa-Gastfamilien

Nehmen Sie einen Austauschschüler bei sich auf und sparen Sie monatlich 100 € bei dem Schüleraustausch Programm Ihres eigenen Kindes.

 
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Jians Gastfamilie aus Ostfriesland

Jian aus China und seine Gastfamilie

Ist Ihr Schüler Ihr erster Austauschschüler?
Ja

Wieso haben Sie sich für diesen Schüler entschieden?
Uns hat der Brief den Peter (Jian) seiner potentiellen Gastfamilie geschickt hat, gefallen, sozusagen seine Bewerbung.  Zusätzlich hat es uns gereizt, einen Schüler aus China aufzunehmen, da uns diese Kultur noch sehr fremd ist.

Wieso haben Sie sich für Ayusa International e.V. entschieden?
Die Entscheidung für Ayusa hat vor 3 Jahren unser ältester Sohn gefällt, der ursprünglich auch in die USA wollte.

Was sind die schönsten Momente im Zusammenleben mit Ihrem Austauschschüler? Höhepunkte?
Es macht Spaß ihm Dinge  zu zeigen, die ihm bisher völlig fremd waren. Er ist sehr offen für alles, probiert beim Essen auch alles. Manchmal kommt es zu lustigen Missverständnissen… Es ist auch interessant etwas von der uns doch sehr fremden Kultur in China zu hören.  Ich habe aber den Eindruck, dass die Kinder dort (angehalten durch die Eltern) ihr Leben schon sehr geplant haben. Wann welche Schule besucht wird, welche Uni etc.  Zeit sich z.B. zu Verlieben ist nicht eingeplant. Peter weiß schon genau, wann er denn die ideale Frau findet, in den nächsten 3 Jahren ist die aber nicht eingeplant. (was haben wir gelacht!!!) Für ihn läuft das Leben geplant in eine vorher festgelegte Richtung. Die Freiheiten, die wir hier unseren Kindern schenken in Sachen Zukunftsplanung, ist in China nicht üblich.  Die Reise nach Berlin in den Herbstferien war sehr schön. Peter war begeisterungsfähig, fand das Pergamonmuseum sehr gut (ansonsten sind Museen nicht so sein Fall) und hat viele, viele gute Fotos gemacht.  Durch Peter lernen auch unsere Kinder eine andere Kultur kennen. Davon profitieren alle! Auch die eigenen Kinder werden offener. Anfangs haben Peter und  Tammo nur englisch gesprochen.

Was sind die Herausforderungen, wenn man einen Austauschschüler bei sich zu Hause aufnimmt?
Erstmal das Verständigungsproblem - vor allem am Anfang - das ist sehr anstrengend. Man muss sich um sehr viele Sachen kümmern z.B. in der Schule, Busfahrkarten, sportliche Aktivitäten… Dann ist man bemüht, ihm viel Neues zu zeigen, manchmal artet das zur Pflicht aus, wenn man z.B. am  Wochenende einfach mal gar nichts machen möchte. Irgendwie hat man dann ein schlechtes Gewissen. Bestimmte Angewohnheiten nerven unheimlich, oft setzt man die Schmerzgrenze viel zu hoch, anstatt gleich am Anfang zu sagen, was einen stört… Aber mit der Zeit gewöhnt man sich aneinander.

Welchen Tipp würden Sie anderen Familien geben, die einen Austauschschüler aufnehmen möchten? Worauf sollten sie achten?
Es ist sehr, sehr wichtig, Dinge die stören,  gleich von Anfang an offen anzusprechen und auch dem Gastschüler, wie den eigenen Kindern auch, Pflichten und Aufgaben zu geben und nicht immer nur hinterher zu räumen und sich zu ärgern. Dadurch entsteht Frust und man fühlt sich ausgenutzt.
Ein Jahr ist doch sehr lang und manchmal ist es schön, auch mal wieder unter sich zu sein. Das sollte man nicht unterschätzen. Außerdem übernimmt man eine große Verantwortung.