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Erfahrungen eines AYUSA Gastschülers
Hallo Frau Krüger,
jetzt sind es schon 7 Tage, seit ich nach Belgrad gekommen bin und ich hatte ein bisschen Zeit meine Eindrücke zu sammeln und darüber nachzudenken. Und ich bin zur Schlussfolgerung gekommen, dass es nichts Schöneres gibt, als ein Austauschschüler zu sein. Klar, viel muss zusammenpassen, Familie, Schule, Freunde... und man muss sich ein bisschen Mühe geben, um diese Zeit genießen zu können, aber dann erlebt man Dinge, die man das ganze Leben in sich tragen wird. Ich kann es ehrlich sagen, dass diese fünfeinhalb Monate, eine der besten Zeiten in meinem Leben waren, und dass bei mir alles wunderbar zusammengepasst hat. Dazu hat natürlich meine Gastfamilie viel beigebracht. Ich habe eine tolle Familie bekommen, mit der ich wunderschöne Zeit verbracht habe. Mit meiner Familie habe ich viel zusammen gemacht, und viel von deutscher Lebensweise und Deutschland überhaupt mitgekriegt. Es war sehr interessant zu sehen, welche Unterschiede zwischen dem Familienleben in Serbien und dem in Deutschland existieren. Dabei habe ich auch viel Nützliches gelernt, was ich auch hier in Serbien bei mir einführen kann.
Da diese Zeit so schön war, ich bin mir sicher, dass ich meine Gastfamilie noch treffen werde. Sie haben mir auch versprochen, dass sie nach Serbien, mir zum Besuch kommen werden. Meine Freunde, die ich in der Schule kennengelernt habe, und die auch ihre Reise nach Belgrad schon planen, haben meinen Aufenthalt in Augsburg noch interessanter gemacht. Wir haben viel zusammen unternommen, obwohl die Schule schon anstrengend sein konnte. Was für mich selbst am wichtigsten ist, ist das, dass ich jetzt viele neue gute Freunde habe, mit denen ich sicher im Kontakt bleiben werde, und die ich sicher noch oft sehen werde. Da ich auch viele Freunde in Serbien habe, die gut Deutsch können, wird es sicher interessant sein, wenn meine Freunde aus Deutschland meine Freunde in Belgrad kennenlernen. In jedem Fall habe ich jetzt zahlreiche gute Freunde in Deutschland, mit denen ich viel Spaß, auf Partys, in der Stadt oder bei Ausflügen gehabt habe.
Neben der Gastfamilie, habe ich die meiste Zeit in der Schule verbracht, die wieder etwas ganz Neues für mich war. Ein ganz anderes System, wo ich mich schnell anpassen und nach anderen Regeln funktionieren musste. Das war sehr wichtig für mich, dass ich in einer ganz anderen Umgebung so gut wie zu Hause zurechtkommen konnte. Mit den Noten, die ich für die Schule in Serbien vorlegen musste, bin ich ja auch zufrieden, da ich aus allen Fächer 2 und aus einem 1 hatte. Auch es war spannend eine besser ausgestattete Schule zu besuchen als die, die ich in Belgrad besuche. Alles in allem, hat mir die deutsche Schule gut gefallen, und ich finde sie sehr interessant. Natürlich, nichts davon wäre möglich ohne eine tolle Organisation- AYUSA. Das, was ihre und ähnliche Organisation ermöglichen, ist einfach toll und ich bin besonders dankbar für die Möglichkeit, die mir angeboten wurde. Alle Ereignisse und alles was man während dieser Zeit erlebt, bereichert den Menschen, und macht diese Zeit einfach unvergesslich und das ist sicher ein der größten Vermögen der Persönlichkeit. Deswegen hab ich das wahnsinnig gern gemacht und es hat viel Spaß gemacht. Auch ich hab ein Gefühl, ich habe einen wichtigen Test bestanden, weil man sicher während der Austauschzeit viel überwinden muss. Am 18. Februar bin ich heim gekommen, und mit dem Flug hat auch alles gut geklappt. Ich habe mich wieder gut eingelebt, und ich muss ein bisschen was für die Schule tun. Ich werde ein paar Fächer bestehen müssen und den verpassten Stoff nachholen, aber die Lehrer sind nett und sie helfen mir dabei. Am Ende, ich hoffe, dass das nicht das Ende unserer Freundschaft ist, sondern nur die erste Phase unserer Kooperation.
Liebe Grüße aus Belgrad,
Djordje aus Serbien
I’m just writing to share some of my experiences and pictures, and check in and tell you all how I’m doing, and how wonderful everything is. Right now I’m in the wonderful city of Berlin, Germany for a year, and I love it!! I’ve been having a blast ever since I hopped off the plane, and discovered that even being a passenger in a car is an adventure in Germany! They’re so quick with the gas (and thankfully even faster with the brakes) that it’s like a rollercoaster ride every time you go to the market. I swear if you attached a string to the back of every car, they would weave a carpet behind them they go in, out, and around each other so much! The Autobahn is pretty thrilling too, though I’m not looking forward to going back to the U.S. and discovering that what I thought was a blazing fast 70 miles an hour on the highway, is something even a rickety old Trabant could achieve!
We went to a vacation house on a lake that the grandparents own for my first weekend, and I learned and experienced first hand lots of important things pretty fast! I learned how to say (and experienced) “poison ivy” in German the first day, “mosquitoes” the second day, and “blisters” the third day…I was fully recovered though by the time school started up a week later. 
The first day of school was by far the hardest; I had never heard German slang before, and my family had always been nice enough to talk slow to me. School was a different story completely! The students were talking up a storm with each other, and then would forget to talk slow to me, and blabber on at an amazing pace until seeing the lost look on my face. My math teacher talked so quickly I couldn’t understand a word, and one of the elderly male teachers muttered in such a low pitch I could catch maybe only half of what he was saying. I was also so nervous at first I was shaking, and when you’re that hyped up, it’s really hard to understand a different language. Thankfully the other kids helped me a ton for the first couple weeks, until I could get the hang of things, and now everything is going great! I can even participate in the class discussions, and do almost all of the homework without requiring any help!
Nathan aus Oregon, USA
Erfahrungen von AYUSA Gastfamilien
Gerade durch die Vorbereitung des USA-Aufenthaltes unseres Sohnes waren wir gut informiert. Doch habe ich durch die doch naturgemäß theoretische Information die Unterschiede zwischen unseren Kulturen als eher klein angesehen, da es doch beides westliche Kulturen sind. Erst durch die Zeit mit Callie und die Informationen durch sie lernten wir, dass da doch größere Unterschiede sind, als wir im Vorfeld dachten. Das ist aber auch das Interessante an einem Kulturaustausch: Learn to understand. Ich weiß jetzt, was es bedeutet: verstehen lernen ist ein Prozess, der Zeit braucht. Gerade dieser Kulturaustausch ist ja das Interessante.
Gastfamilie von Callie aus den USA
Unser Gastkind hat sich sehr gut in die Familie eingelebt und wurde auch von der ganzen Familie (Großeltern, Onkels, Tanten, etc.) und in unserem Sportverein sehr gut aufgenommen. Wir vermissen ihn alle sehr.
Gastfamilie von Juan Esteban aus Ecuador
Wir haben ihm Berlin gezeigt, haben beim Fußball zugesehen, waren zusammen tanzen, haben uns ein Musical in Hamburg angesehen und wir haben viel geredet. Wir haben sehr viele neue Erfahrungen gemacht und wir haben neue Freunde gefunden. Auch nach diesem Jahr werden wir weiter engen Kontakt zu unserem Gastschüler und seiner Familie haben.
Gastfamilie von Jon Mikel aus Venezuela
Es ist immer wieder ein schönes Erlebnis, aber auch eine große Herausforderung, einen Austauschschüler in der Familie aufzunehmen. Es ist ein Geben und Nehmen beiderseits. Und das macht es immer wieder so interessant und lebendig. Wir hatten alle sehr viel Freude und Spaß mit Tristan und vermissen ihn sehr.
Gastfamilie von Tristan aus den USA
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